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Der launische Wind zieht den Onkel ein ums andere Mal mit sich fort, hinein in ein neues Leben.

Djamschid Khan ist hinter dicken Gefängnismauern dünn geworden. Leicht wie Papier, sodass ihn eines Tages ein Windstoß erfasst und fortträgt. Immer wieder fliegt er davon, bis er selbst nicht mehr weiß, wer er ist und wohin er gehört. Einzig sein Neffe ist auf der Suche nach ihm und nach etwas, das ihm seine Wurzeln zurückgibt.

Bachtyar Ali
Mein Onkel, den der Wind mitnahm
Roman
Aus dem Kurdischen (Sorani) von Ute Cantera-Lang und Rawezh Salim
Porträt
Porträt
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